Ein Haus bindet nicht für immer an einen Ort. Man kann es verkaufen oder vermieten.
Trotzdem ist ein Jobangebot in einer anderen Stadt organisatorisch etwas anderes, wenn dafür nur eine Wohnung gekündigt werden muss, statt gleichzeitig über Verkauf, Vermietung und Finanzierung nachzudenken.
Flexibilität hat ebenfalls einen Wert.
Ein eigenes Haus war für mich lange so ein Ding, das man später halt irgendwann macht.
Mittlerweile sehe ich, was Häuser kosten, und frage mich zum ersten Mal ernsthaft, ob ich das überhaupt möchte.
Ich ziehe gern mal um, will nicht jedes Wochenende irgendwas am Haus machen und ein Garten ist zwar schön, aber auch Arbeit.
Vielleicht ändert sich das noch.
Gerade fühlt sich „kein eigenes Haus“ jedenfalls weniger nach Scheitern an als früher.
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